Neues Wanderkonzept auf dem Pronkjewailpad

Klar ist es toll, an einem Obstbaumgarten mit alten Apfelsorten entlangzuwandern. Aber wäre es nicht noch schöner, wenn man so einen köstlichen Apfel auch probieren dürfte? Und wenn man auf der Wanderung twas über die außergewöhnliche Inneneinrichtung dieser oder jener Dorfkirche liest, möchte man die natürlich gerne in Augenschein nehmen. Auf dem einzigartigen Pronkjewailpad stehen den Wanderern alle Türen weit offen. Wandern Sie mit und erleben Sie die Gastfreundschaft Groningens mit allen Sinnen.

Organisator Peter Velthuis bezeichnet den Pronkjewailpad als „Erlebnispfad, der Stadt und Umland auf besondere Weise miteinander verbindet.“ Auf zweimal 250 Kilometern erlebt man hier alles, was Groningen so einzigartig macht: von den alten Borgen bis zur historischen Festung Bourtange und vom weiten Wattenmeer bis zur lebendigen Studentenstadt Groningen. Die interaktive Tour kann individuell im eigenen Tempo erwandert werden, wann immer man möchte.

Prunkjuwelen

Das Prinzip: Man zieht mit einer Stempelkarte und der App los und sammelt unterwegs alle „Pronkjewails“. Im Mittelpunkt der Nordroute, die ab April 2018 begehbar ist, stehen u. a. die Kirchen und das Wattenmeer. Wie diese einmalige Landschaft entstanden ist, erfährt man auf einem Rundgang im Besucherzentrum Waddenkust in Pieterburen, das natürlich Teil der Route ist. Auch die Kirchen machen mit. Die Stiftung Alte Groninger Kirchen öffnet Dutzende ihrer Kirchen permanent für Besucher. Drinnen können Sie sich eine Tasse Kaffee oder Tee machen und nach Ihrer Wanderetappe in Ruhe verschnaufen, während Sie die Atmosphäre der uralten Gewölbe, den Duft der historischen Gemäuer, das Spiel des durch die Kirchenfenster einfallenden Lichts und vielleicht das Trommeln

So kann es passieren, dass man auf einmal quer durch Freilichtmuseum Warffum wandert oder im Seehundzentrum Pieterburen aufgepäppelten Heulern begegnet. Käserei, Museum, Maislabyrinth oder Obsthof: Gemeinsam machen sie Groningen zu dem, was Groningen ausmacht. Was genau das ist… das versteht man erst, wenn man es selbst mit allen Sinnen erlebt hat. Oder wie Peter Velthuis sagt: „Wer den Pronkjewailpad gelaufen ist, darf sich zu Recht als echten „Grunneger“ bezeichnen.“ eines sommerlichen Schauers auf das Dach genießen.

Erlebnisse kulinarischer Art

Der Pronkjewailpad vereint Sehenswürdigkeiten, Erzeugerbetriebe und touristische Angebote. Alle paar Kilometer gibt es für die Wanderer etwas zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen, zu erleben und zu kosten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem herrlichen Stück geräuchertem Aal und einem Blick in die Räucherei? Oder einer Überfahrt mit einem Kanu in Winsum? Auf dem Wasser bietet sich schließlich ein ganz anderer Blick als von der Brücke aus! Insgesamt beteiligen sich über 150 Betriebe und Einrichtungen, die von Donnerstag bis Sonntag neugierige Wanderer willkommen heißen.

Der Pronkjewailpad ist 2018 vom 12. April bis zum 31. Oktober zu bewandern. Wem 250 Kilometer etwas zu viel sind, der kann natürlich auch ein kürzeres Stück auswählen. Allerdings gerät man schnell in Versuchung, doch noch bis zum nächsten Stempelposten weiterzugehen, denn auch dort gibt es wieder etwas zu erleben oder zu probieren. Aber ach, dem glücklichen Wanderer schlägt keine Stunde!

Praktische Informationen finden Sie auf die Niederländische Webseite www.pronkjewailpad.nl.

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