Historische Gebäude

Groningen ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, die man ihren vielen prachtvollen, alten Gebäuden ansieht. Die Lagerhallen, das Rathaus, der Martiniturm, die Martinikirche und der Hauptbahnhof sind nur ein paar Beispiele für das historische Erbe Groningens.


Martinikirche und Martiniturm

Das Wahrzeichen Groningens ist natürlich der Martiniturm, der die Stadtsilhouette schon seit über fünfhundert Jahren prägt. Mit seinen 97 Metern ist der Kirchturm der vierthöchste Turm der Niederlande. Den Martiniturm können Sie bis zum dritten Turmabsatz besteigen. Nach dem Abstieg müssen Sie natürlich noch die größte Kirche von Groningen, die Martinikirche, besichtigen. Die um 1230 entstandene Kirche enthält Fresken aus dem 13. Jahrhundert und eine der größten Barockorgeln Nordwesteuropas.

Hauptbahnhof

Der Groninger Hauptbahnhof ist mehr als nur ein Ort, den man bei Ankunft oder Abreise eilig durchquert. Er ist die "Kathedrale des geflügelten Rades", das Tor zur Stadt und außerdem ein bedeutendes Baudenkmal. In der zentralen Halle fühlen Sie sich wie eine Reisender des 19. Jahrhunderts: Wartezimmer für verschiedene Klassen, Bleiglasfenster, prächtig verzierte Decken und im Zentrum eine bemerkenswerte, sechs Meter hohe schmiedeeiserne Laterne.


Prinsenhof und Prinsenhoftuin

Prinsenhof und Prinsenhoftuin

Im Prinsenhof war in den letzten Jahren die Radio- und TV-Anstalt Noord untergebracht, die jedoch vor kurzem umgezogen ist. Jetzt wird über eine sinnvolle Nutzung dieses Komplexes nachgedacht, der ursprünglich als Kloster genutzt wurde. Hinter dem Prinsenhof liegt der Prinsenhoftuin. Hier befindet sich ein Rosen- und Kräutergarten und ein begrünter Wandelgang (Berceau). Der Garten, der von einer Mauer umgeben ist, ist eines der klassischsten Beispiele für einen Renaissancegarten in den Niederlanden.
Der Prinsenhoftuin ist von Anfang April bis Mitte Oktober geöffnet. Sie können ihn von 10.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang besuchen. Bei schönem Wetter ist die Teestube geöffnet.

Goudkantoor

Ursprünglich diente das 1635 errichtete Gebäude als Steuerbüro der Provinz. Mit seiner reich verzierten Fassade ist es das letzte Gebäude in Groningen, das im Stil der Renaissance gebaut wurde. Den Namen "Goudkantoor" (Goldprüfungsamt) bekam es erst im 19. Jahrhundert, als dort das "Amt zur Prüfung von Gold und Silber" seinen Sitz hatte. Heute beherbergt es ein Café/Restaurant.


Synagoge

Die Synagoge von Groningen steht in der Folkingestraat, die bis zum Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Lebens in Groningen war. Der Entwurf der Synagoge entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Amsterdamer Architekten Tjeerd Kuiper und dem Groninger IJ. van der Veen. Das kreuzförmige Gebäude wurde 1906 eingeweiht und fällt durch seinen maurischen Baustil auf.

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