Sehenswertes Kulturerbe

In der Stadt sind viele jahrhundertealte Gebäude erhalten geblieben, z.B. der Martiniturm, "d'Olle Grieze" (Der Alte Graue) und die Martinikirche, aber auch die Der-Aa-Kirche und die früheren Armenhäuser, die "Hofjes".


Die Stadt

Das Wahrzeichen Groningens ist natürlich der Martiniturm, der die Stadtsilhouette schon seit über fünfhundert Jahren prägt. Mit seinen 97 Metern ist der Kirchturm der vierthöchste Turm der Niederlande. Den Martiniturm können Sie bis zum dritten Turmabsatz besteigen. Bei der Besteigung können Sie über Ihr Handy sogar mit dem Turm ins Gespräch kommen! Nach dem Abstieg müssen Sie natürlich auch die größte Kirche von Groningen, die Martinikirche, besichtigen. Die um 1230 entstandene Kirche enthält Fresken aus dem 13. Jahrhundert und eine der größten Barockorgeln Nordwesteuropas.

Wenn Sie Groningen mit dem Zug besuchen, können Sie gleich bei Ankunft die prächtige Bahnhofshalle bestaunen. Die Halle wurde vor einigen Jahren im alten Glanz restauriert. Die Decke besteht zum Großteil aus Pappmaché. Das Bahnhofsgebäude wurde 1896 fertig gestellt und hat eine einzigartige überdachte Galerie für die 3. Klasse


Im Prinsenhof war in den letzten Jahren die Radio- und TV-Anstalt Noord untergebracht, die jedoch vor kurzem umgezogen ist. Jetzt wird über eine sinnvolle Nutzung dieses Komplexes nachgedacht, der ursprünglich als Kloster genutzt wurde. Hinter dem Prinsenhof liegt der Prinsenhoftuin. Hier befindet sich ein Rosen- und Kräutergarten und ein begrünter Wandelgang (Berceau). Der Garten, der von einer Mauer umgeben ist, ist eines der klassischsten Beispiele für einen Renaissancegarten in den Niederlanden. Der Prinsenhoftuin ist von Anfang April bis Mitte Oktober geöffnet. Sie können ihn von 10.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang besichtigen. Bei schönem Wetter ist die Teestube geöffnet.

Groningen war auch früher schon ein wichtiger Handelsplatz. Die vielen Packhäuser, die in der Innenstadt und um sie herum erhalten geblieben sind, sind Zeugen dieser Vergangenheit. Vor allem im sogenannten A-Kwartier sind viele schöne Gebäude zu sehen. Beim "Hoge der A" befand sich früher der Groninger Hafen. Ab dem 12. Jahrhundert wurden hier Gebäude errichtet, die sowohl als Wohn- als auch als Packhaus fungierten.

Provinz

Provinz

Haben Sie sie schon entdeckt? Die eigensinnigen Baudenkmäler, die sich im Groninger Land verstecken? Einst waren es um die 200 Adelssitze, sogenannte „Borgen“, heute sind es nur noch 16 Stück. Viele Groninger ‚Borgen’ begannen als Steinhaus, meistens im 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Zeit erlebten sie viele Veränderungen: von Zufluchtsorten in schlechten Zeiten zu Luxusbehausungen von Wohlhabenden.

Die Provinz hat unzählige uralte Kirchen im romanischen, romanisch-gotischen und gotischen Baustil. Die ältesten Kirchen stammen aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert. In den Kirchen können Sie oft alte Orgeln bewundern, draußen Friedhöfe und Grabmäler.


Bourtange

Bourtange

Das Dorf erhielt in den vergangenen Jahren mit Zugbrücken, Offiziershäusern und Kanonen seinen alten Glanz zurück und entführt Sie nun in das Jahr 1742, in dem die Schanze vollendet wurde. Die alten Wohnhäuser im Dorf beherbergen heute Museen, in denen Sie sich ein Bild vom Leben in einer Festungsstadt des 18. Jahrhunderts machen können.

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