Kirchen und Türme

Groningen hat unzählige sehenswerte historische Kirchen. In manchen dieser Kirchen finden noch immer Gottesdienste statt, andere dienen als Veranstaltungsort für Konferenzen oder Feiern, wieder andere haben heute eine kulturelle Funktion.


In der Stadt sind viele jahrhundertealte Gebäude erhalten geblieben, z.B. der Martiniturm, "d'Olle Grieze" (Der Alte Graue) und die Martinikirche, aber auch die Der-Aa-Kirche.

Martiniturm

Martiniturm

Das Wahrzeichen Groningens ist natürlich der Martiniturm, der die Stadtsilhouette schon seit über fünfhundert Jahren prägt. Mit seinen 97 Metern ist der Kirchturm der vierthöchste Turm der Niederlande. Den Martiniturm können Sie bis zum dritten Turmabsatz besteigen. Bei der Besteigung können Sie über Ihr Handy sogar mit dem Turm ins Gespräch kommen! Nach dem Abstieg müssen Sie natürlich auch die größte Kirche von Groningen, die Martinikirche, besichtigen. Die um 1230 entstandene Kirche enthält Fresken aus dem 13. Jahrhundert und eine der größten Barockorgeln Nordwesteuropas.


Der-Aa-Kirche

Es ist heute schwer vorstellbar, denn der Vismarkt ist einer der geschäftigsten Plätze von Groningen, doch man vermutet, dass die Drenther Aa im Mittelalter hier einen Binnenhafen bildete. An diesem Hafen stand eine hölzerne Kirche, die 1226 ihren offiziellen Namen bekam: Kerk van Onze Lieve Vrouwe ter A, heute Der-Aa-Kirche genannt, die als Veranstaltungsort für Empfänge, Konzerte, Symposien oder Ausstellungen genutzt wird.

Synagoge

Die Synagoge von Groningen steht in der Folkingestraat, die bis zum Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Lebens in Groningen war. Der Entwurf der Synagoge entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Amsterdamer Architekten Tjeerd Kuiper und dem Groninger IJ. van der Veen. Das kreuzförmige Gebäude wurde 1906 eingeweiht und fällt durch seinen maurischen Baustil auf.


Es würde zu weit führen, alle historischen Kirchen der Provinz aufzuzählen, denn der Reichtum Groningens an alten Kirchen ist enorm. Die Stiftung Groninger Kerken kümmert sich um die Erhaltung dieser oft mittelalterlichen Kirchengebäude und um deren Öffnung für Besucher.

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