Bourtange

Gehen Sie auf Zeitreise in Ost-Groningen. Die Festung Bourtange versetzt Besucher zurück in die Vergangenheit: Die alte Kanone donnert nach wie vor seit 1742. Fahren Sie mit einer alten Dampflok über die historische Eisenbahnstrecke, besuchen Sie das Kloster Ter Apel und erfahren Sie, wie die Kreuzherren hier lebten.


Vergangenheit und Gegenwart

Die sechzehn Linden haben schon so ziemlich alles erlebt. Seit dreihundert Jahren stehen sie mitten in der Festung Bourtange an der W. Lodewijkstraat 33. Dank der originalgetreuen Rekonstruktion der Festung kann man sich leicht vorstellen, was sich früher im Umkreis dieser Bäume abgespielt hat. Alles sieht noch fast so aus wie im Jahre 1742. Zwar wurde an der Festung bereits seit 1580 gebaut, doch ihren größten Umfang erreichte sie erst 1742.


Die fünfeckige Form der Festung ist so angelegt, wie es der jahrhundertealte ursprüngliche Plan vorsah. Mithilfe alter Zeichnungen und Karten wurde das Bild aus dem Geschichtsbuch zum Leben erweckt. Und das ist in der ganzen Gegend regelmäßig zu hören, wenn die Kanonen zu hören sind. Früher war das häufiger der Fall: Bourtange war seinerzeit eine strategische Stellung. Die Festung lag auf einem Sandrücken, den der Verkehr zwischen Deutschland und der Stadt Groningen passieren musste, denn der Rest der Landschaft bestand zum Großteil aus einem unwegsamen Sumpf. Neben der Kanone bietet Bourtange weitere interessante Sehenswürdigkeiten, z.B. die Offizierswohnungen und Soldatenbaracken, das Pulverhaus, ein schauriges Folterwerkzeug und vieles mehr. Es finden regelmäßig Führungen und Veranstaltungen statt. Zudem besteht die Möglichkeit, in einer Bettnische einer der Soldaten- oder Offiziersunterkünfte zu übernachten. Für frisch Vermählte, die sich beispielsweise im Nieuwe Kruithuis in Bourtange das Jawort gegeben haben, steht auch eine Hochzeitssuite bereit.

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