Synagoge Folkingestraat

Synagoge Folkingestraat

Diese Synagoge wurde nach einem Entwurf des Architekten Tjeerd Kuipers erbaut und 1906 eingeweiht. 1942 wurde sie von den deutschen Besatzern geschlossen, die das Gebäude als Lager- und Sammelplatz für Radios, Kupfer und Zinn nutzten. 1952 verkaufte die jüdische Gemeinde das Gebäude, da es für eine weitere Nutzung zu groß und zu teuer geworden war.

Der neue Eigentümer, die Apostolische Gesellschaft, verwendete das Gebäude für Zusammenkünfte. Später zog eine Wäscherei in die ehemalige Synagoge ein, bis auch diese aufgrund finanzieller Probleme schließen musste. Während des langen Leerstands verwahrloste das Gebäude zusehends, bis der Groninger Stadtrat entschied, das Gebäude zu erwerben und gründlich zu renovieren.

1981 wurde die Synagoge von Rabbi Jacobs erneut eingeweiht. Seitdem wird das das Gebäude von der jüdischen Gemeinde in Groningen wieder als Synagoge und von der Stiftung Folkingestraat Synagoge als Kulturzentrum für Konzerte, Ausstellungen, Führungen und Bildungsveranstaltungen genutzt. Ins Auge fallen vor allem die großen runden Bleifenster mit den Lebensbaummotiven.

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  • Folkingestraat 60
    9711 JZ Groningen
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