Zitknobbels

Zitknobbels

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts befasste sich der Künstler René de Boer intensiv damit, die Kluft zwischen Kunst und Öffentlichkeit zu verkleinern. Daher konstruierte er seine Werke so, dass sie nicht nur betrachtet, sondern auch benutzt werden konnten.

Ein Beispiel für diesen Ansatz sind diese Zitknobbels (Sitzknochen), an deren Unterseite sich Schwenkräder und Gleitplatten aus Nylon befinden, auf denen das Kunstwerk bewegt werden kann. Und da sich in der Mitte Scharniere befinden, können die Kunstwerke auch andere Formen annehmen und entpuppen sich als multifunktionale Objekte, die zum Ansehen, Sitzen, Liegen und Spielen genutzt werden können.

1875 stand das Kunstwerk einen Monat lang auf dem Grote Markt, bis die Stadt Groningen es erwarb und im Einkaufszentrum Paddepoel aufstellte. Ende der neunziger Jahre wurde das Kunstwerk ins Einkaufszentrum von Selwerd transportiert. Seit 2011 steht das Bronzeobjekt auf dem Platz am Einkaufszentrum De Beren.

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  • Beren 1
    Groningen
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