Highlights aus dem Brücke-Museum in Groningen

montag 28 september 2009

Highlights aus dem Brücke-Museum in Groningen

Im Groninger Museum sind ab dem 13. Dezember die besten Exponate aus der Sammlung des Brücke-Museums in Berlin zu sehen.

Die Ausstellung, die im Ploegpavillon des Museums gezeigt wird, umfasst 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Bilder der Brücke-Mitglieder Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl, Max Pechstein, Emil Nolde, Cuno Amiet und Otto Mueller.

 

Die 1905 in Dresden gegründete Künstlergruppe „Brücke“ gilt bis in die heutige Zeit als einer der wichtigsten Pfeiler des nordeuropäischen Expressionismus. Die schnellen, skizzenartigen Formen und die expressiven Farben in oft kontrastierenden Farbzusammenstellungen sind kennzeichnend für den Brücke-Expressionismus. Zu den Themen der Brücke-Künstler gehören Stadtansichten, Landschaften und die Welt des Varietés. Im Jahr 1913 zerfiel die Gruppe, und die Künstler schlugen eigene Wege ein. In den dreißiger Jahren wurde das Werk der Brücke-Mitglieder vom nationalsozialistischen Regime zur entarteten Kunst erklärt. In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden auch einige Maler der Gruppe De Ploeg vom Expressionismus der Brücke inspiriert. Die Ausstellung ist bis zum 11. April 2010 zu sehen.

www.groningermuseum.nl  

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