Veenkoloniën

Das Ostgroninger Sumpfgebiet war bis ins siebzehnte Jahrhundert ein Niemandsland. Danach begann der Torfabbau, und Torfstecher besiedelten die Gegend, wo sie unter erbärmlichen Umständen in Plaggenhütten lebten.

Durch den Torfabbau entstand eine neue Landschaft mit langen Kanälen, an deren Ufern sich lang gestreckte Dörfer entwickelten. Das Wasserstraßennetz ist heutzutage für die Freizeitschifffahrt ausgebaut.

Was machen Strohpappehersteller, Torfgräber oder Kiepenkerle? Im Veenkoloniaalmuseum in Veendam, Ostgroningen, erfahren Besucher mehr über diese alten Berufe. Hier wird gezeigt, wie die Menschen früher in den Moorkolonien wohnten, arbeiteten und lebten: nämlich ganz anders als heute!

Diese Seite teilen